Rentenversicherung - Vorsorge im Alter

Rentenversicherung - Vorsorge im Alter

Gesetzliche Rentenversicherung
Die Altersgrenze für die reguläre Altersrente wird schrittweise von 65 Jahren auf 67 Jahre angehoben. Automatisch ausgezahlt wird die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht. Sie muss immer beantragt werden. Jeder, der demnächst in Rente geht, sollte daran denken, rechtzeitig den Antrag zu stellen und alle Unterlagen, die dazu notwendig sind, zusammen mit dem Antrag einzureichen. Dies kann bei den Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung geschehen. Eine Alternative dazu bieten die Versichertenämter der Städte und Gemeinden. In der Regel ist es ausreichend den Antrag auf Rente etwa drei Monate vor Rentenbeginn zu stellen.

 

 

Rechner zum Rentenbeginn und zur Rentenhöhe
Die Deutsche Rentenversicherung bietet auf ihrer Website neben zahlreichen, umfassenden Informationen zum Thema Rente einen Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner. Mit diesem kann jeder Versicherte selbst berechnen, wann der reguläre und frühestmögliche Zeitpunkt des Rentenbeginns ist. Wer vorzeitig in Altersrente gehen möchte, kann mit diesem Rechner gleichzeitig berechnen, mit welchen finanziellen Einbußen in diesem Fall gerechnet werden muss.

Ist die gesetzliche Rente sicher?
Regelmäßig wird diese Frage an die Politiker gestellt und regelmäßig mit „Ja „ beantwortet. Allerdings sollte keiner die Augen davor verschließen, dass die gesetzliche Rente vor großen Problemen steht. Dazu zählen unter anderem die Überalterung der Bevölkerung, die deutlich gestiegenen Lebenserwartungen, aber auch kürzere Lebensarbeitszeiten. Zudem gilt nach wie vor der Generationenvertrag. Wer also im Alter finanziell gut versorgt sein möchte, sollte zusätzlich zu gesetzlichen Rente selbst privat vorsorgen.

Private Rente
Um den Lebensstandard im Alter zu sichern, kann eine private Rente sinnvoll sein. Riester-Rente und Rürup-Rente sind hauptsächlich dazu gedacht, eine monatliche Rente zu erhalten, die eine Rentenlücke effizient schließt. Wer zusätzlich oder ausschließlich mit einer privaten Rentenversicherung für das Alter vorsorgen möchte, kann diese Möglichkeit nutzen.

 

 

Fondsgebundene Rente
Die fondsgebundene Rentenversicherung kann als eine Mischung aus klassischer Rentenversicherung und Fondssparen gesehen werden. Bei dieser Art der Rentenversicherung können die Vorteile beider Sparformen für die Vorsorge im Alter genutzt werden. Allerdings ist jedem, der diese Form der Altersvorsorge nutzen möchte, zu raten, nicht nur ausschließlich auf eine prognostizierte Verzinsung zu achten. Die Sicherheit des Anbieters sollte ebenso geprüft werden.

Vorteile der fondsgebundenen Rente
Ein Aspekt ist sicherlich der steuerliche Vorteil. Nur etwa die Hälfte der Erträge sind steuerpflichtig, und das, bei einer Laufzeit von mindestens 12 Jahren und Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr. Zudem ist es möglich, sein Kapital einerseits gewinnbringend anzulegen und anderseits von der Flexibilität zu profitieren. Teilauszahlungen und Beleihung sind in der Regel bei einer fondsgebundenen Rente grundsätzlich möglich. Ebenfalls vorteilhaft: die Absicherung des Todesfallrisikos. Empfehlenswert ist es, die unterschiedlichen Anlagestrategien zu prüfen, damit nicht nur die hohe Rendite im Vordergrund steht, sondern auch ein gewisses Sicherheitsnetz vorhanden ist. Nur dann ist es mit der fondsgebundenen Rente möglich, Rentenlücken im Alter effizient aufzufüllen.

 

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