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Spurenelemente und ihre Funktion
Funktion von Spurenelementen
Spurenelemente sind sogenannte Mikroelemente, die zu den Mineralstoffen zählen und auch deren Eigenschaften bis zu einem gewissen Grad aufweisen können. Allerdings weisen sie einige Unterschiede zu den Mineralstoffen auf, die zu den sogenannten Mengenelementen gezählt werden. Zusätzlich kann auch eine weitere Unterteilung in Ultra-Spurenelemente vorgenommen werden, wobei auf diese – eher chemischen - Details hier nicht näher eingegangen werden soll. Bedeutend wichtiger als die chemischen Eigenheiten dieser Stoffklasse oder dieser Stoffklassen sind nämlich die biologischen Prozesse, die durch Spurenelemente erfolgen, und deren Auswirkungen auf den menschlichen und auch tierischen Organismus. Zu den Spurenelementen zählt nämlich auch Eisen, das einen wesentlichen Beitrag unter anderem zur Blutbildung leistet. Eisenmangel führt nicht nur zu Zahnfleischentzündungen, Müdigkeit, Mattigkeit und Abgeschlagenheit, sondern auch zu fahler Haut, brüchigen Fingernägeln und Spliss in den Haaren. Diese Merkmale weisen meist auf einen Eisenmangel in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad hin, so dass bei einem Verdacht unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte. Ebenfalls ein Zeichen für entsprechende Mangelerscheinungen können aber auch Muskelkrämpfe und ständiges Frieren mit andauernd kalten Händen oder Füßen sein. Hier lohnt es sich ebenfalls, die Ursache bei einem Arzt des Vertrauens oder aber beim Hausarzt abklären zu lassen. Oft kann bereits mit der kurmäßigen Einnahme sogenannter Eisenpräparate ein sehr guter und dauerhafter Erfolg erzielt werden.
Trotzdem sollte man einen Verdacht auf einen Mangel an Spurenelementen nie auf die leichte Schulter nehmen und auch nicht unbedingt selbst behandeln wollen. Wird hier nämlich nichts unternommen oder ein falscher Weg zur Diagnose und Frühbehandlung eingeleitet, können schwere Störungen des Organismus bis hin zu ernstzunehmenden Erkrankungen die Folge dieser Nachlässigkeit sein. Hier ist beispielsweise an eine Anämie zu denken, die durch Eisenmangel entsteht. Iodmangel führt dagegen unbehandelt und unausgeglichen zu Stoffwechselstörungen und Schilddrüsenerkrankungen. Trotzdem ist es aber wiederum auch schädlich, zu viele Spurenelemente aufzunehmen, denn dabei drohen Vergiftungserscheinungen. Gerade weil einige dieser Spurenelemente giftig sind oder in erhöhten Dosen giftig sein können, empfiehlt es sich nicht, hier selbst mit Hilfe freiverkäuflicher Präparate zu experimentieren. In diesem Fall sollte lieber der Hausarzt aufgesucht werden. Er wird mit Hilfe einer Blutuntersuchung feststellen können, ob wirklich ein Mangel an Spurenelementen vorliegt oder ob vielleicht eine andere Ursache die medizinischen Probleme verursacht.
Dabei kann ein solcher Mangel an Spurenelementen, der in der medizinischen Fachsprache als Unterversorgung bezeichnet wird, verschiedene Ursachen haben und muss nicht immer in der Ernährung begründet liegen. Vor allem in den westlichen Industrieländern ist eine Unterversorgung durch falsche Ernährung eher selten der Fall. Allerdings kann ein Mangel an Spurenelementen durch eine längere Erkrankung verursacht werden, wobei es durch Durchfall oder Erbrechen zu einer erhöhten Ausscheidung der Stoffe kommt. Aber auch eine bereits bestehende Stoffwechselerkrankung kann der Grund für eine Unterversorgung sein und muss dann natürlich medizinisch erkannt und behandelt werden. Das heißt aber nicht, dass nicht auch ernährungsbedingt eine Unterversorgung an Spurenelementen auftreten könnte. Wer bei hoher Belastung ständig an Diäten oder sogar Nulldiäten festhält, wird dies schnell an seinem Blutbild und an Mangelerscheinungen merken. Dabei muss der Stress nicht zwangsläufig beruflicher Art sein. Auch ein straffes Sportprogramm kann einen erhöhten Bedarf bedingen und dann zu Mangelerscheinungen führen. Ebenfalls ein Grund für solche – teilweise gehäuft auftretenden – Unterversorgungserscheinungen sind regionale Gegebenheiten. Hier kann beispielsweise ein verminderter Gehalt in den Lebensmitteln der Grund sein, was auf ein geringeres Vorkommen im Boden schließen lässt. Dabei hilft oft schon ein kurmäßig angewendetes Präparat in Absprache mit dem behandelnden Arzt.
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