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Mineralstoffe und ihre Funktion

Mineralstoffe und ihre Funktion

Mineralstoffe sind Stoffe, die dem Körper bzw. dem Stoffwechsel eines Menschen mit Hilfe der Nahrungsaufnahme zugeführt werden müssen, da er sie weder in nennenswertem Umfang speichern noch selbst produzieren kann. Dabei handelt es sich um Stoffe, die in unterschiedliche Klassen eingeteilt sind, und umgangssprachlich auch als Minerale bezeichnet werden. Dies ist falsch. Grundsätzlich handelt es sich nämlich hierbei um sogenannte anorganische Nährstoffe, die mit der Nahrungsaufnahme zugeführt werden. Reicht die tägliche Nahrungsaufnahme nicht aus, um einen, beispielsweise durch Sport oder Stress, erhöhten Bedarf an Mineralstoffen zu decken, so kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Diese wirken sich häufig durch eine unreine Haut, stumpfes Haar und brüchige Fingernägel aus. Mit einer zusätzlichen – meist kurmäßigen – Gabe von Mineralstoffen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, kann diesem Problem aber abgeholfen werden. Allerdings wird je nach Lebewesen unterschieden, welcher Bedarf an Mineralstoffen besteht. Somit ähneln sich zwar der Mineralstoffbedarf von Tieren – und vor allem Säugetieren – mit den Nährstoffbedürfnissen des Menschen, unterscheiden sich aber grundlegend von dem Bedarf an Mineralstoffen, den Tiere oder Pflanzen aufweisen können.

 

 

Positiv für eine Einnahme bzw. Zuführung der Mineralstoffe über die Ernährung wirkt sich aber die Tatsache aus, dass zahlreiche Mineralstoffe als Ionen bzw. als anorganische Verbindung vorliegen. Dieser Vorteil macht sie unempfindlich gegen zahlreiche Formen der Nahrungszubereitung, bei denen beispielsweise Vitamine zerstört werden. Hier ist vor allem die Einwirkung von Luft und bzw. oder Hitze zu nennen, die zwar Vitamine zerstören, den Mineralstoffen aber nichts anhaben können. Trotzdem sollte man auch hier nichts übertreiben, denn ein übermäßiges Kochen bis zum sprichwörtlichen Auseinanderfallen der Lebensmittel schädigt natürlich auch die enthaltenen Mineralstoffe und macht sie teilweise unbrauchbar für den menschlichen und bzw. oder tierischen Organismus. Hier befinden sich die Mineralstoffe dann letztlich im übrig bleibenden Kochwasser, dass schließlich nicht verzehrt wird. Das Ergebnis ist dann, dass man die ausgelaugte Nahrung zu sich nimmt und die Vitamine und Mineralstoffe mit dem Kochwasser in den Ausguss schüttet. Hier liegt im übrigen häufig die Ursache begründet, die letztlich zu einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen bei den Einwohnern in den an sich als wohlhabend geltenden Industrieländern führt. Dabei kann aber bereits ein Umdenken bei der Zubereitung der Nahrung helfen, wenn beispielsweise schonend gegart statt stundenlang gekocht werden kann. Gemüse schmeckt beispielsweise lecker als Salat oder Snack mit würzigen Dressings oder Dips, so dass es an sich gar nicht gekocht werden muss. In Bezug auf die enthaltenen Vitamine ist dabei aber zu beachten, dass man den Dip oder das Dressing mit etwas Öl anmachen sollte, um eine Verwertbarkeit der Vitamine sicherzustellen.

 

 

Wichtig zu beachten ist aber zusätzlich, dass Mineralstoffe im menschlichen Körper immer nach zwei Kategorien unterteilt werden. Die erste ist die Häufigkeit bzw. die Konzentration in der die betreffenden Mineralstoffe vorhanden sind und nachgewiesen werden können. Die andere Kategorie betrifft die Funktion. Wird dabei ein bestimmter Grenzwert unterschritten, so dass die Häufigkeit des Vorkommens an Mineralstoffen nicht mehr gegeben ist, spricht man in der Medizin von einem Mineralstoffmangel. Diesem Mangel kann dann auf verschiedene Art und Weise abgeholfen werden, wobei für die schließlich angewandte Vorgehensweise immer der Grad der Schwere des Mineralstoffmangels entscheidend ist. Handelt es sich um einen nur leichten und vorübergehenden Mangel, so wird der Arzt vermutlich lediglich eine Ernährungsumstellung empfehlen. Bei mittlerem Schweregrad bietet sich die Einnahme eines entsprechenden Nahrungsergänzungsmittels an. Erst bei einem schweren Mangel mit gesundheitlichen Folgen wird ein Medikament verordnet werden.

 

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